Was ist ein Betriebswirt?

„Was ist ein Betriebswirt?“ Diese Frage ist gar nicht ganz leicht zu beantworten, denn Betriebswirt ist eine sehr unscharfe Bezeichnung. Sie umfasst mehrere  Qualifizierungen, die alle eines gemeinsam haben:

  • Betriebswirte übernehmen kaufmännische/betriebswirtschaftliche Aufgaben im Unternehmen.
  • Zu den Hauptaufgaben gehören Finanzierung und Rechnungswesen, das Marketing, Personalwesen und Organisation, Produktion und auch Wirtschaftsrech
  • Betriebswirte haben alle eine höhere kaufmännische Ausbildung absolviert

Auf diese Seiten erfährst Du nicht nur „Was ist ein Betriebswirt“, sondern auch mehr über die Weiterbildung zum Betriebswirt und die beliebtesten Abschlüsse

„Was ist ein Betriebswirt?“ lässt sich natürlich auch anhand seiner Tätigkeiten beschreiben.  Die Aufgaben des Betriebswirts sind sehr vielfältig und umfassen alle Bereiche der betrieblichen Praxis:

  • Personalwesen
    • Personaleinsatzplanung, Personalbeschaffung und Personalbedarfsplanung
    • Optimierung der Personalkosten
    • Personalverwaltung und die  Lohnbuchhaltung
  • Organisation
    • Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation
    • Implementieren eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (kurz: KVP)
    • Leitung des Qualitätsmanagements
    • Steuerung der Logikstik, d.h. des Waren- und Dienstleistungsflusses

Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbereich ist die Finanzierung und das Rechnungswesen:

  •  Finanzierung
    • Sicherstellung der notwendigen Liquidität
    • Beschaffung von Eigen- und Fremdkapital
    • Auswahl von Instrumenten zur Innenfinanzierung oder Außenfinanzierung
    • Aufbau und Durchführung des Controllings mit Hilfe geeigneter Kennzahlen
  • Rechnungswesen
    • Erstellen der Kosten- und Leistungsrechnung
    • Leitung der Lohn- und Finanzbuchhaltung
    • Erstellen der BWA, Investitionsrechnung
    • Etatbestimmung und -verwaltung für Marketingmaßnahmen

Und schließlich umfassen die Aufgaben des Betriebswirts auch die Vermarktung und die Erzeugung der im Betrieb produzierten Güter.

  • Marketing
    • Analysieren von Marktsituationen und Marktforschung
    • Festlegung der Elemente des Marketing-Mix
    • Steuerung des Beschaffungsmarketings
    • Vertriebsleitung und Mitarbeiterführung im Verkauf
    • Reklamationssteuerung und Qualitätsmanagement
  • Produktion
    • Kapazitätsplanung in Abstimmung mit den Technikern
    • Wirtschaftlichkeit der Materialwirtschaft berechnen
    • Zertifizierungsverfahren für das Qualitätsmanagement koordinieren
    • Methoden der Rationalisierung kennen und anwenden
    • Wirtschaftsrecht
    • Einhaltung von Handels-, Wettbewerbs-, Arbeits- und Sozialversicherungsbestimmungen
    • Formulieren von betriebsspezifischen Geschäftsbedingungen

Was ist ein Betriebswirt und wie werde ich Betriebswirt?

Nun haben wir zwar die Frage geklärt „Was ist ein Betriebswirt“. Die nächste Frage ist dann schnell, „wie werde ich denn Betriebswirt?“. Dazu gibt es im Kern vier verschiedene Wege. Diese Abschlüsse haben alle unterschiedliche Qualifizierungsstufen im DQR.

  • Akademischer Abschluss (wie Diplom, Bachelor, Master)
  • Staatlicher Abschluss (wie staatlich geprüfter Betriebswirt)
  • öffentlich-rechtlich anerkannte Berufsabschlüsse vor der Industrie-und Handelskammer oder der Handwerkskammer (wie Geprüfter Betriebswirt)
  • Abschlüsse privater Weiterbildungsanbieter, die keine Berufsabschlüsse im eigentlichen Sinne sind, sondern lediglich Qualifizierungsnachweise (wie Betriebswirt (ILS))

Was ist ein Betriebswirt und wie viel verdient ein Betriebswirt?

Mehr zum Gehalt eines Betriebswirts habe ich Dir auf der Seite Gehalt zusammen gestellt.

Staatlich anerkannte Betriebswirtin

Die staatlich anerkannte Betriebswirtin bzw. der staatlich anerkannte Betriebswirt ist eine kaufmännische Weiterbildung. Im deutschen und europäischen Qualifizierungsrahmen („was ist der DQR?„) ist er in Stufe 6 eingeordnet.

Du findest hier Informationen zur staatlich anerkannten Betriebswirtin, insbesondere zu Voraussetzungen und Zulassungsbedingungen zur Prüfung.  Außerdem findest Du einige Informationen zur Prüfung selber sowie ganz konkret zur Projektarbeit, die jede staatlich geprüfte Betriebswirtin verfassen muss.

Die Bedingungen sind natürlich für die Betriebswirtin die gleichen wie für den Betriebswirt (deshalb verwende ich der Einfachheit halber hier auch immer nur eine Schreibweise, statt „staatlich anerkannte Betriebswirtin/staatlich anerkannter Betriebswirt“).

 

Wie werde ich Staatlich geprüfte Betriebswirtin?

Den Abschluss als staatlich geprüfte Betriebswirtin erlangst Du durch eine eine staatliche Abschlussprüfung an einer  Fachschule.  Als ataatlich geprüfte Betriebswirtin hast Du dann innerhalb des DQR/EQR einen Level 6-Abschluss, was etwa vergleichbar ist mit einem Bachelor-Abschluss.

Wo kann ich als Staatlich geprüfte Betriebswirtin arbeiten?

Als Betriebswirtin kannst Du  in Unternehmen aller Branchen arbeiten, das gilt auch für die staatlich geprüfte Betriebswirtin. Weiterhin hast Du die Möglichkeit, dich als Freiberufler selbstständig zu machen und als beratender Betriebswirt zu arbeiten.

Wie läuft die Weiterbildung zur Staatlich geprüften Betriebswirtin ab?

Die Weiterbildung zur Staatlich geprüften Betriebswirtin umfasst zwei Teile:

  • zunächst absolvierst Du ein ein betriebswirtschaftliches Grundstudium in den ersten beiden Semestern.
  • in den beiden folgenden Semestern studierst Du ein besonderes Schwerpunktthema, wie etwa Marketing,, Finanzwirtschaft, Informatik, Personalwesen oder Controlling.

Den Abschluss des Studiums bilden mehrere Klausuren und eine Projektarbeit. Diese Projektarbeit musst Du mündlich präsentieren und in einem anschließenden Fachgespräch erläutern und verteidigen.

Wie hoch ist mein Einkommen als Staatlich geprüfte Betriebswirtin?

Das kommt natürlich auf zahlreiche Faktoren an, wie Branche, Alter, Firmengröße und auch Region. Mehr zum Gehalt als Staatlich geprüfte Betriebswirtin findest Du auf den Seiten „Gehalt“.

Staatlich geprüfter Betriebswirt: Prüfung

Am Ende jeder Weiterbildung zum Staatlich geprüfter Betriebswirt steht die Prüfung. Hier findest Du einen kurzen Überblick über die Prüfung zum staatlich geprüfter Betriebswirt und den einzelnen Bestandteilen.

Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt: Aufbau und Gliederung

Die Prüfung zum Staatlich geprüften Betriebswirt umfasst drei Themenfelder, die sowohl  schriftlich als auch mündlich geprüft werden.

  1. Wirtschaftliches Handeln und betriebswirtschaftliche Leistungsprozesse: schriftliche Prüfung
  2. Führung und Management im Unternehmen: schriftliche und mündliche Prüfung
  3. Projektarbeit und Fachgespräch:schriftliche und mündliche Prüfung

Erster Teil der Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt

Im Themenbereich „Wirtschaftliches Handeln und betriebswirtschaftliche Leistungsprozesse“ schreibst Du eine Klausur. Einen mündlichen Prüfungsteil gibt es hier nicht. Die Klausur hat fünf Abschnitte, dauert insgesamt maximal  720 Minuten und muss mit mindestens „ausreichend“ bestanden werden. Falls Du in einem oder zwei Abschnitten ein  „mangelhaft“ kassierst, kannst Du in die mündliche Nachprüfung.  Die Themen/Fächer im Einzelnen sind:

  • Marketing und Management
  • Bilanz und Steuerpolitik im Unternehmen
  • Finanzwirtschaftliche Steuern von Unternehmen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen in der Unternehmensführung
  • Europäische und internationale Wirtschaftsbeziehungen

Zweiter Teil der Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt

Im Themenfeld „Führung und Management im Unternehmen“ schreibst Du ebenfalls zunächst eine Klausur und wirst dann zusätzlich noch mündlich geprüft. In beiden Prüfungsteilen bekommst Du anwendungsbezogenen Situationsaufgaben zu lösen. Im mündlichen Teil sollst Du vor allem zeigen, dass Du Aufgabenstellungen analysieren, strukturieren und einer begründeten Lösung bringen kannst.

Die Prüfung dauert insgesamt mindestens 240 und  höchstens 300 Minuten, wobei mindestens 30 Minuten auf die mündliche Prüfung entfallen. Die Hauptthemen sind:

  • Unternehmensorganisation und Projektmanagement
  • Personalmanagement

Dritter Teil der Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt

Den dritten Abschnitt der Prüfung machen die Projektarbeit und das projektbezogene Fachgespräch aus. Hier fertigst Du zunächst eine Facharbeit zu einem vorgegebenen Thema an und danach erfolgt ein mündlicher Prüfungsteil. Dabei erklärst Du erst in etwa 15 Minuten die wesentlichen Thesen Deiner Facharbeit und diskutierst das Thema der Arbeit dann etwa eine halbe Stunde mit den Prüfern.

Mehr zur Projektarbeit der Betriebswirte findest Du hier.

Schrittweise Zulassung zur Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt

Die Zulassung zur Prüfung erfolgt schrittweise, d.h. den zweiten Teil kannst Du nur absolvieren, wenn Du den ersten bestandne hast und gleiches gilt für den dritten.

Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt: wer prüft?

Die Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt findet immer an einer staatlichen Fachakademie oder Fachschule statt. Die Weiterbildungsinstitute, die die Kurse und Lehrgänge anbieten, sind selber nicht prüfungsberechtigt. Sie bereiten nur auf die eigentliche Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt vor.

Projektarbeit Betriebswirt

Die „Projektarbeit Betriebswirt“ steht am Ende jeder Weiterbildung zum Betriebswirt. Das gilt für den staatlich geprüften Betriebswirt ebenso wie für den geprüften Betriebswirt IHK – beide fertigen eine Projektarbeit an.

Die Projektarbeit Betriebswirt als Prüfungsbestandteil

Die Projektarbeit stellt bei den meisten Betriebswirt Weiterbildungen eine von drei Bestandteilen der Abschlussprüfung dar. Die anderen beiden sind die Präsentation der Projektarbeit vor dem Prüfungsausschuss und das Fachgespräch, das sich ebenfalls auf das Thema der Projektarbeit bezieht.

In der Projektarbeit untersucht der angehende Betriebswirt ein betriebswirtschaftliches Problem aus der Praxis, entwickelt ein Lösungskonzept und untermauert dies mit Zahlen, Fakten, Analysen. Es geht in der Projektarbeit darum zu zeigen, dass Du als Betriebswirt die erlernten Methoden auch praktisch anzuwenden.
Voraussetzung, um die Projektarbeit zum Betriebswirt anfertigen zu können, ist in der Regel ein mindestens „ausreichend“ in den vorangegangenen Klausuren. Mitunter kann die Betriebswirt Projektarbeit auch im Team geschrieben werden, sofern die einzelnen Bestandteile jeweils namentlich gekennzeichnet sind.

Das Thema der „Projektarbeit Betriebswirt“ kannst Du nicht frei wählen, aber Du kannst der Prüfungskommission Vorschläge machen. Zum Beispiel, weil Du in der Projektarbeit Themen vertiefen willst die Du im Lehrgang zum Betriebswirt besonders intensiv bearbeitet hast.

Bearbeitungsdauer der Betriebswirt Projektarbeit

Nach Zuteilung des Themas hast Du meist einen Monat Zeit, um die Projektarbeit im Umfang von 20 bis 30 Seiten anzufertigen. Dabei ist vor der Abgabe wichtig, die formalen Vorgaben des Instituts zu berücksichtigen (Format, Schriftgröße etc.), aber auch der Projektarbeit eine unterschriebene Erklärung beizufügen, dass Du die Arbeit selber verfasst hast und alle Zitate etc. als solche gekennzeichnet hast. Plagiate sind auch bei der Projektarbeit des Betriebswirts nicht erlaubt.

Nach der Projektarbeit: Präsentation und Fachgespräch

Nachdem Du die Projektarbeit abgegeben hast, wird sie benotet. Wenn Du mindestens ein „ausreichend“ bekommen hast, wirst Du zur Präsentation eingeladen. In etwa 15 Minuten stellst Du die Arbeit vor der Prüfungskommission vor. Damit beweist Du zum einen, dass die Arbeit wirklich von Dir ist und andererseits, dass Du vernünftig präsentieren kannst. Dann folgt noch ein Fachgespräch mit den Prüfern, bei denen Du etwa eine halbe Stunde Fragen zu Deiner Projektarbeit beantworten musst.

Wer bewertet die Projektarbeit?

Bei den Weiterbildungen zum geprüften Betriebswirt IHK oder HwO (ehemals HwK) prüft die jeweilige Industrie- und Handelskammer beziehungsweise der Handwerkskammer. Beim staatlich geprüften Betriebswirt prüft die Akademie an der Du den Lehrgang gemacht hast.

DQR – was ist der deutsche Qualifizierungsrahmen?

Der Deutsche Qualifizierungsrahmen ist die deutsche Umsetzung eines europaweiten Systems, um Bildungsabschlüsse vergleichbar zu machen. Oder, um die Seite des DQR zu zitieren:

Der DQR ist ein Instrument zur Einordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungssystems. Er soll zum einen die Orientierung im deutschen Bildungssystem erleichtern und zum anderen zur Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa beitragen. Um transparenter zu machen, welche Kompetenzen im deutschen Bildungssystem erworben werden, definiert er acht Niveaus, die den acht Niveaus des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) zugeordnet werden können. Der EQR dient als Übersetzungsinstrument, das hilft, nationale Qualifikationen europaweit besser verständlich zu machen. Als nationale Umsetzung des EQR berücksichtigt der DQR die Besonderheiten des deutschen Bildungssystems und trägt zur angemessenen Bewertung und zur Vergleichbarkeit deutscher Qualifikationen in Europa bei.

Für unser Thema wichtig ist insbesondere die Einstufung der Weiterbildungen in die DQR-Niveaus:

DQR-Stufe Beispiel
6 Fachwirt, Meister, Bachelor, staatl. geprüfter Betriebswirt
7 geprüfter Betriebswirt (IHK); Master

Geprüfter Fachwirt für Marketing

Die Weiterbildung Fachwirt für Marketing (IHK) ist für Dich interessant, wenn Du eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen hast, erste Berufserfahrung im Marketing gesammelt hast und jetzt eine Weiterbildung suchst, um eine Führungsposition im Marketing zu erreichen.

Die Studiengänge zum Fachwirt für Marketing (IHK) vermitteln Kenntnisse im strategischen und operativen Marketing. Zu den vermittelten Themenfelder gehören Werbung, Verkaufsförderung und PR genauso, wie Marktforschung, der Marketingmix und marketingrelevante Rechtsgebiete. Gute Kurse umfassen natürlich auch aktuelle Entwicklungen, wie Social Media oder Onlinemarketing.

Was tust Du als Fachwirt für Marketing?

Der Marketingfachwirt Marketing berät die Geschäftsführung in Marketing- und Vertriebsfragen oder er arbeitet als Produktmanager und wirkt bei der Entwicklung neuer Produkte mit und steuert die Markteinführung. Der IHK-Abschluss Fachwirt für Marketing belegt, dass Du den Marketing-Mix beherrschst und das eröffnet Dir Berufschancen in einer Fach- oder Führungsposition in Marketing und Werbung aller Branchen oder in der Marktforschung oder in Marketing- und Werbeagenturen.

Wie wird man Fachwirt für Marketing

Es gibt viele Wege zu diesem Abschluss. Die Angebote reichen von Abend- und Wochenend- bis zu Vollzeit-Präsenzstudiengängen oder werden als Fernstudien angeboten. Entsprechend bist Du entweder nach weniger als einem oder mehr als zwei Jahren fertig. Die Kosten liegen meist bei etwa 3.000 Euro plus Prüfungsgebühr.

Weiterbildung > Führungsposition > Marketing

„Durch eine Weiterbildung eine Führungsposition im Marketing erreichen“

Wenn das Dein Ziel ist, bist Du hier richtig um Dich zu informieren. Weiterbildung ist neben den Softskills und der Motivation der wichtigste Schritt in eine Führungsposition im Marketing. Je nachdem, wo Du beruflich und von Deinem Ausbildungsstand her grade stehst, gibt es mehrere Weiterbildungen, die Dich einer Führungsposition im Marketing näher bringen können.

Wo steht Du aktuell auf dem Weg zu einer Führungsposition?

  • Ausbildung plus erste Berufspraxis? Dann wäre es eine gute Idee, eine berufsbegleitende Weiterbildung zum Marketing-Fachwirt zu machen. Oder im Fernstudium oder Vollzeit ein Betriebswirtschaftliches Studium zu beginnen.
  • Berufserfahrung und Marketingfachwirt? Du bist schon Marketingfachwirt? Dann könntest Du Dich etwas breiter aufstellen und eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt mit Schwerpunkt Marketing machen. Empfehlenswert ist das aber nicht, beide Abschlüsse sind gleichwertig (DQR 6) und haben auch starke inhaltliche Überschneidungen, so dass Du zeit investierst, aber nicht viel für die Karriere gewinnst. Sinnvoller wäre der Geprüfte Betriebswirt (IHK) für Dich.
  • Staatlich geprüfter Betriebswirt für Marketing?  Der staatlich geprüfte Betriebswirt für Marketing/Absatzwirtschaft ist mit DQR 6 klassifiziert. Ein höherer Abschluss wäre der Geprüfte Betriebswirt (IHK). Das entspricht etwa dem Schritt von einem  Bachelor-Abschluss zum Master.
  • Geprüfter Betriebswirt, Schwerpunkt Marketing? Wenn Du Geprüfter Betriebswirt bist, hast Du den höchsten nicht akademischen Abschluss erreicht. An Deiner Stelle wäre zu überlegen, ob eine weitere formale Qualifikation überhaupt der richtige Weg ist. Sinnvoll wäre allenfalls noch ein Studium der Betriebswirtschaft, das dann aber auch mindestens mit dem Master abschließen muss, was Dich mehrere Jahre kostet. Eine spezialisiertere Weiterbildung z.B. im Bereich Onlinemarketing, wäre sicher sinnvoller, als wieder auf die Schulbank zu gehen.
  • Bachelor Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Marketing? Du hast schon einen Bachelor in Betriebswirtschaften in der Tasche? Dann macht der anschließende Master Sinn, aber keine der nicht-akademischen Weiterbildungen.

 

 

Staatlich geprüfter Betriebswirt Personalwirtschaft

Der staatlich geprüfte Betriebswirt Personalwirtschaft bereitet Dich vor auf eine verantwortungsvolle Tätigkeiten in der Personalarbeit. Details findest Du auf der Seite Staatlich geprüfter Betriebswirt Personalwirtschaft, erste Infos schon hier.

In einem vorbereitendem Lehrgang erwirbst Du die notwendigen Kenntnisse, um strategische Entscheidungen in Bezug auf Personalplanung, flexible Arbeitszeitmodelle, Personalbeschaffung und Personalvermittlung vorzubereiten und zu treffen. Das eröffnet Dir attraktive berufliche Perspektiven in Führungsaufgaben in der Personalwirtschaft vieler Branchen.

Voraussetzungen zur Prüfung als Staatlich geprüfter Betriebswirt Personalwirtschaft

Du wirst zur Prüfung als Staatlich geprüfter Betriebswirt Personalwirtschaft zugelassen, wenn Du zum Zeitpunkt der Anmeldung zur Prüfung folgende Voraussetzungen erfüllst:

  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Schulabschluss
  • UND erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung UND mindestens einjährige einschlägige Berufspraxis
  • ODER sieben Jahre Berufstätigkeit in der Personalwirtschaft

Unterschied Betriebswirt und Fachwirt

Betriebswirt und Fachwirt sind beides betriebswirtschaftliche Abschlüsse. Insofern sind sie sich ähnlich, haben aber auch bedeutende Unterschiede.

Betriebswirt und Fachwirt

Im betriebswirtschaftlichen Bereich  sind  der Betriebswirt und der Fachwirt die wohl  bekanntesten Berufsbezeichnungen. Beide Abschlüsse werden nach einer kaufmännischen Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis erworben. Die Abschlüsse Betriebswirt und Fachwirt qualifizieren beide für  höhere Positionen im Unternehmen. Den Unterschied Betriebwirt und Fachwirt liegt in den Inhalten der Weiterbildung.

Der Betriebswirt

Ein Betriebswirt arbeitet kaufmännisch im weitesten Sinne und hat branchen- und fachübergreifende Kenntnisse. Deshalb kann er in Unternehmen verschiedener Branchen arbeiten. „Betriebswirt“ ist allerdings als Begriff nicht geschützt, daher kann es sich dabei um Abschlüsse privater Anbieter ohne staatliche Anerkennung handeln, oder um staatlich geprüfte Betriebswirte mit Level DQR 6 oder auch geprüfte Betriebswirte der IHKen oder geprüfte technische Betriebswirte, beide mit DQR 7. Um die Verwirrung zu vervollständigen, zählen auch die Master- und Bachelorabsolventen eines Betriebswirtschaftsstudiums trotz aller Unterschiede genauso als „Betriebswirte“.

Und im Unterschied dazu der Fachwirt

Die Weiterbildung zum Fachwirt ist nicht-akademisch und richtet sich an ausgebildete Fachkaufleute. Der Fachwirt wird in der Regel nach einem Lehrgang absolviert, der sich jeweils konkret auf eine  Branche bezieht. Damit ist die Qualifikation enger als die der Betriebswirte.

Weiterbildung Personalfachwirt

Weiterbildung zum Fachwirt allgemein …

Ein Abschluss als Fachwirt nach der Ausbildung und erster Berufserfahrung ist ein guter Schritt zu mehr Führungsaufgaben bis ins mittlere Management. Du erwirbst einerseits eine betriebswirtschaftlich fundierte Zusatzqualifikation Weiterbildung, die trotzdem praxisnah und anwendungsorientiert und das alles meist neben dem Job – damit zeigst Du Leistungswillen und Disziplin. Entsprechend werden die Fachwirt Abschlüsse immer beliebter, bei Absolventen und Arbeitgebern.

… und Weiterbildung zum Personalfachwirt speziell

Für die Weiterbildung zum Personalfachwirt gilt grundsätzlich dasselbe, wie für andere Fachwirte.  Mit einer dieser Weiterbildung kannst Du den Aufstieg in Personalabteilungen von Unternehmen jeder Größe schaffen. Die entsprechenden Lehrgänge sind entweder kompakt in Vollzeit oder berufsbegleitend. Bei vielen Anbietern auch im Fernstudium. Die Prüfung am Ende der Ausbildung  zum Fachwirt wird vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt.

Weiterbildung Personalfachwirt: die Voraussetzung

Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung als Personalfachwirt sind bei den meisten IHKen:

  • Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung
  • Berufserfahrung, wobei die Dauer zum Zeitpunkt der Prüfung zählt; Berufspraxis neben der Weiterbildung zählt also mit

Weiterbildung Personalfachwirt: Mehr Informationen

Mehr zur Weiterbildung zum Personalfachwirt und zum Personalfachwirt als Beruf findest Du auf der Detailseite zum Geprüften Personalfachwirt.

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