Abschlüsse in der Weiterbildung

Wenn Du noch zur Schule gehst, stellen sich im wesentlichen drei Möglichkeiten: Studium, betriebliche Ausbildung (duales Systen) oder schulische Ausbildung (vollschulisch). Zum Studium der Betriebswirtschaften findest Du hier mehr. Im Folgenden konzentriere ich mich zunächst auf die betriebliche und schulische Ausbildung und die darauf aufbauenden Aufstiegsfortbildungen.

Stufe 1: Berufsqualifikation zum Kaufmann

Die Grundlagen (nach einem Schulabschluss) legen eine betriebliche Berufsausbildung in einem kaufmännischen Beruf oder eine vollschulische Ausbildung, z.B. zum Kaufmann für Büromanagement. Der Unterschied: die betriebliche Berufsausbildung absolvierst Du in einem Betrieb, ergänzt durch Berufsschulunterricht. Bei der vollschulischen Ausbildung siehst Du Betriebe nur im Praktikum. In beiden Fällen hast Du am Ende eine abgeschlossene Ausbildung und kannst Dich Kaufmann nennen.

Stufe 2: Aufstiegsqualifikation zum Fachwirt oder staatlich geprüften Betriebswirt

Mit einer kaufmännischen Ausbildung plus erster Berufspraxis kannst Du Dich zum Fachwirt oder staatlich geprüften Betriebswirt weiterbilden. Auf den Seiten Fachwirt bzw. Betriebswirt findest Du mehr zu diesen Aufstiegsfortbildungen. Beide Abschlüsse entsprechen etwa dem Meister im Handwerk bzw. dem Bachelor an einer Universität, sie sind alle in die Kategorie 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens eingebunden. Auf gleichem Level rangierte auch der Diplom Betriebswirt (BA), der von Berufsakademien verliehen wurde. Dieser Abschluss ist aber selten geworden.

Stufe 3: Weitere Qualifikation zum geprüften Betriebswirt oder geprüften technischen Betriebswirt

Eine Qualifikationsebene höher (DQR 7) sind die Abschlüsse geprüfter Betriebswirt (IHK) und geprüfter Technischer Betriebswirt eingeordnet. Beide entsprechen einem Master-Abschluss an einer Universität.

Exkurs: Aufstiegsfortbildung

Eine Aufstiegsfortbildung ist eine beruflichen Fortbildung, die auf einer Ausbildung aufbaut. Sie soll für Aufgaben mit größerer Verantwortung und Führungsaufgaben qualifizieren. Neben beruflichen Fortbildungsmaßnahmen ohne Abschlussprüfung gehören dazu die Fortbildungen mit Abschlussprüfung: z.B. Meisterprüfung, Prüfung zum Fachwirt oder zum Betriebswirt. Eine Aufstiegsfortbildung ist häufig auch mit dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung verbunden. Mit einem Fachwirt in der Tasche kannst Du z.B. an einer FH BWL studieren.

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